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Bettwanzen bekämpfen in Hamburg / Telefon: 040 30392333

Vorkommen von Bettwanzen in Hamburg

Seit einigen Jahren werden Wanzen / Bettwanzen in Hamburg verstärkt gemeldet. Dies liegt vor allem an der stark wachsenden Touristikbrache und den Übernachtungszahlen im Hotel, Hostel, Jugendherberge und Gastgewerbe in Hamburg. Aber auch auf Reisen ins In- und Ausland werden von den Privatpersonen Bettwanzen im Urlaub festgestellt und diese Bettwanzen im Gepäck mit nach Hamburg gebracht. Bettwanzen treten häufig dort auf, wo viele verschiedene Personen zusammen kommen und/oder Gepäck, Kleidung, Möbel ausgetauscht werden. Dies ist auch besonders im Bereich von Asylunterkünften, Kleiderkammern, etc. der Fall.

Bettwanzen im Hotelzimmer

Bettwanzen können in jedem Hotelzimmer vorkommen, egal ob es sich um ein Hostel, eine Jugendherberge oder um ein 5-Sterne Haus handelt. Sicherlich spielt die Sauberkeit, Hygiene, Kontrolle und Vorsorge eine wichtige Rolle, aber eine Einschleppung von Bettwanzen durch die Gäste lässt sich nicht 100%ig ausschließen.

Bettwanzen im Schlafzimmer

Bettwanzen im Schlafzimmer werden meist mit dem Reisegepäck eingeschleppt, können aber auch durch gebrauchte Möbel, Matratzen oder Kleidung mitgebracht werden. Eine Übertragung von Bettwanzen kann durch direkten Kontakt, in Bussen, der Bahn oder auch im Flugzeug erfolgen. Bettwanzen im Bett oder an der Matratze sind meist sehr schwer zu erkennen, den Bettwanzenbefall bemerkt man meist erst durch Bettwanzenstiche oder später an Kotspuren von den Bettwanzen.

Bettwanzen in Asylunterkünften

Bettwanzen in Asylunterkünften kommen nicht unbedingt durch die Flüchtlinge selbst, sonder häufig mit den Kleider- und Möbelspenden. Aber auch hier erhöht sich die Gefahr von Bettwanzenbefall durch häufig wechselnde Belegung der Unterkünfte und durch die räumliche Enge. Um eine schnelle Ausbreitung von Bettwanzen zu verhindern, ist beim Erkennen von Bettwanzen eine Bettwanzenbekämpfung in Asylunterkünften unerlässlich.

Bettwanzen erkennen / Biologie der Bettwanzen

Bettwanzen erkennen ist gar nicht so einfach. Bettwanzen entwickeln sich aus Eiern, die nur ca. 1 mm klein und transparent bis weiß sind. Aus den Eiern schlüpfen kleine Larven / Nymphen, die ebenfalls nur 1-2 mm klein und transparent bis weiß sind aber sich schon von Blut ernähren. Bei optimalen Lebensbedingungen (Temperaturen um 22 Grad und ausreichend Nahrung / Blut) häutet sich die Wanze noch 5 mal und wird so ca. 8 mm groß. Je nachdem ob sie gerade Blut gesaugt hat, ist sie transparent bis bernsteinfarbig oder rotbraun bis schwarz. Ein ausgewachsenes, befruchtetes Bettwanzenweibchen legt täglich bis zu 12 Eier auf rauen Oberflächen oder in ihren Verstecken (Rillen und Ritzen) ab. Bemerkt werden meist nur größere erwachsene Bettwanzen, die gerade Blut gesaugt haben und somit durch ihre rotbräunliche Farbe auffallen. Erst bei einem längeren, stärkeren Wanzenbefall, fallen Kotpunkte in der Nähe der Wanzenverstecke auf.

Bettwanzen

Bettwanzen bekämpfen mit Hausmitteln führt meist nicht zum gewünschten Bekämpfungserfolg. Eine Bettwanzenbekämpfung sollte nur durch einen erfahrenen geprüften Schädlingsbekämpfer erfolgen. Nur ein erfahrener Kammerjäger kann durch eine genaue Inspektion des Befallsbereiches einen Bettwanzenbefall erkennen und eine sichere, nachhaltige Bettwanzenbekämpfung einleiten.

Inspektion Bettwanzenbefall

Um die Verstecke der Bettwanzen zu finden und das Ausmaß vom Bettwanzenbefall einschätzen zu können, ist eine genaue Inspektion des Befallsbereiches unerlässlich. Nur durch die genaue Identifizierung der Bettwanzen und der Verstecke der Bettwanzen kann der professionelle Schädlingsbekämpfer eine sichere und nachhaltige Bettwanzenbekämpfung einleiten.

Bettwanzen bekämpfen ohne Gift

Bei der Bettwanzenbekämpfung ohne Gift kommt es vor allem auf die genaue Inspektion des Befallsbereiches an. Alle Verstecke der Bettwanzen müssen gefunden und freigelegt werden. Sichtbare Bettwanzen können dann ggf. eingesammelt, abgesaugt oder einfach nur zerdrückt werden. Da sich die Bettwanzen aber sehr gut verstecken und speziell die jungen Larven der Bettwanzen und die Eier der Bettwanzen kaum zu erkennen sind, müssen zusätzliche, ungiftige Bekämpfungsmethoden gegen Bettwanzen angewendet werden. Zu den physikalischen Bekämpfungsmethoden gegen Bettwanzen zählen neben dem Absaugen auch die thermische Bettwanzenbekämpfung im Wärmeverfahren / Heißluftverfahren / Wärmeentwesung (Thermo-bug).

Thermische Bettwanzenbekämpfung

Bei der thermischen Bettwanzenbekämpfung werden ganze Räume, Hotelzimmer mit Wanzenbefall auf ca. 50-60 Grad aufgeheizt. Bei diesen Temperaturen setzt die Eiweißgerinnung bei den Bettwanzen ein und die Eier, Larven und ausgewachsenen Bettwanzen sterben. Die Temperaturen müssen aber auch in allen Befallsbereichen und Verstecken der Bettwanzen erreicht werden. Fluchtwege (Rillen, Ritzen, Wanddurchbrüche, etc.) müssen zusätzlich gesichert werden. Dies kann z.B. mit ungiftigen Bekämpfungsmitteln wie z.B. Diatomenerde erfolgen. Weitere Informationen zur thermischen Bettwanzenbekämpfung mit Heißluft finden Sie auch unter dem Stichwort Thermo-bug.

Thermische Bettwanzenbekämpfung in Kleidung und Reisegepäck

Von Bettwanzen befallene Kleidung, Bettwäsche, Koffer oder sonstiges Reisegepäck kann auch separat in einer Wärmekammer gegen Bettwanzen behandelt werden. Dies kann vor Ort bei Ihnen in einem kleinen Wärmezelt und/oder in einer stationären Wärmekammer der Firma Supella GmbH Schädlingsbekämpfung Hamburg erfolgen. Einzelne Teile können auch bei 60 Grad gewaschen oder bei -18 Grad eingefroren werden.

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